Hier geht die Post ab. Immer.

von Angela Francisca Endress

Ob heraussen im Biergarten

oder herinnen in den Wirtsstuben bei Peter und Geli, im „Gasthof Reinwand“.

Schon immer! Seit ca. 1350! Das Seßlacher Haus war tatsächlich seit dem ein Gasthaus mit einer wilden Geschichte. Erster Besitzer war das Bistum Würzburg, im Jahre 1434 wurde es Haus mit „Freibrief“.

Der nächste Besitzer, die Herren von Lichtenstein auf Geyersberg verkauften es 1652 für 50 Reichtaler an die Stadt, die es an den zugewanderten Italiener Johann Peter Gordan 1727 weiterveräusserte.

In dieser Familie wurde geheiratet, gestorben, vererbt, geheiratet, gestorben und immer wieder vererbt, bis im Oktober 1890 endgültig Elisabeth Salb aus der Besitzerfamilie den Franz Reinwand heiratet und das Anwesen vom Vater Johann Salb bekommt.

Jetzt bleibt es in der Familie Reinwand. 2017 übernimmt jener oben genannte Peter das Haus von seiner Mutter Angelika Mittag, „der Geli“, geborene Reinwand.

Ein Glück für Seßlach, denn schon lange ist er zum guten Koch geworden und zusammen mit seiner Frau Madlin eine der tragenden Säulen unseres historischen „Genussortes“; Lottchen ist oft dabei, früh übt sich…

Die Geschichte dieses Hauses, des „Hohen Hauses“, kannst du dir beim Besuch genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Nicht nur Peters berühmtes Schnitzel und anderen Leckereien.

Dazu gibt’s Bier von unserem Sesslacher Kommunbrauhaus.

Der Peter holt es quer über’n Maximiliansplatz mit Traktor und Tankwagen direkt beim Braumeister Michael ab.

In seinen eigenen Tanks lässt er’s zum Ausschenken nachreifen. Dies alles passiert gemütlich in unserem historischen Juwel, dem Städtchen Seßlach.

Du ahnst es schon von Weitem, sobald du die Silhuoette erspähst. Egal, aus welcher Richtung und wann du kommst.

Hast du dich erfrischt mit Speis und Trank, kannst du dein weitgereistes Haupt in der dazu gehörigen „Fränkischen Landherberge“ betten. Im Hotel Garni, einige Schritte weiter den Schulhügel hinauf.

Mit etwas Glück hält Madlin persönlich schon den Zimmerschlüssel für dich bereit. Ähnlich wie bei der Geschichte mit dem Hasen und dem Igel.

Richte dich behaglich ein. Und, hast du Ferien, nimm die Herberge als Anker und erkunde unser sanftes Rodachtal! Tipps zum Sofortgebrauch findest du an der Rezeption im kleinen, grünen Buch „LANDPARTIEN IM RODACHTAL UND DRUMHERUM“.

Mach’s dir nett bei uns!

Ob du wanderst, Fahrrad oder Motorrad fährst, dafür sind unsere harmonischen Täler, Wiesen, Wälder und kleinen Strässchen perfekt.

Zurück bei der Familie Mittag bist du immer wieder herzlich willkommen und gut umsorgt! Sogar die Kleinste, Paula, schnuppert schon manchmal in den Familienbetrieb hinein.

Also, wann kommst du her? Geniesse Sesslach und alles andere Gute, was wir hier zu bieten haben!

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